Alle Artikel in: Mobilität

Smoke Free Bicycles Studio Roosegaarde

Smoke Free Bicycle: Ein Fahrrad reinigt die Luft

Der niederländische Designer Daan Roosegarde hat eine Vision: Er möchte Städte vom Smog befreien. Mit seinem Smog Free Project erlangte er weltweit bereits viel Aufmerksamkeit, denn mit dem Smog Free Tower hat Roosegaarde den größten Luftreiniger der Welt gebaut: Der sieben Meter hohe Turm, der 2015 in Rotterdam Premiere feierte, erzeugt eine 60-Meter umspannende Smog-freie Blase und gibt den Menschen in der Stadt das Gefühl zurück, in einer sauberen Umgebung zu leben. 30.000 Kubikmeter Stadtluft werden pro Stunde durch die Lamellen des Turms gesogen, Kupferspulen laden den Feinstaub elektrisch auf, der anschließend von feinen Filtern gebunden und in kleine Schmuckstücke gepresst wird.

kwiggle-faltrad

Kwiggle Bike: Das weltweit kompakteste Faltrad

Das Kwiggle Bike macht sich besonders klein und könnte der neue Begleiter für Pendler werden: Denn in 10 Sekunden wird aus dem Fahrrad ein Handgepäck, das sich im gefalteten Zustand  wie ein Trolley ziehen lässt. Mit gerade 55 mal 40 mal 25 Zentimeter Größe und 8,5 Kilogramm. Gewicht könnte das Kwiggle sogar mit ins Flugzeug genommen werden. Aber auch im Auto oder in der Bahn ist dieses Fahrrad schnell verstaut. 

Fahrradverkehr Willkommen

Fahrrad versus Auto: Werden Städte fahrradfreundlicher?

Autoverkehr ist im heutigen Ausmaß insbesondere im innerstädtischen Bereich alles andere als zukunftsfähig. Denn Autos blasen Unmengen an gesundheitsschädlichen Abgasen in den Luft, verursachen Lärm und Stress, verstopfen die Straßen und sind vor allem Ursache für unzählige Unfälle, bei denen jährlich viele Menschen und Tiere sterben müssen. Trotz dieser traurigen Bilanz wird weiter in den Ausbau von Autobahnen investiert. In Berlin rollt die Blechlawine demnächst über die Verlängerung der Stadtautobahn A100 weiter in Richtung Osten. Und das ist nicht nur ein sinnloses, sondern vor allem ein teures Bauvorhaben. Allein für die 3170 Meter lange Verlängerung von Neukölln bis zur geplanten Anschlussstelle Treptower Park wurden 473 Millionen Euro veranschlagt. Man kann davon ausgehen, dass wahrscheinlich wesentlich mehr Geld ausgegeben wird, um die sechsspurige Strecke fertig zu stellen. Und auch der anschließende Weiterbau ist schon in Planung. Kritiker betonen allerdings, dass damit kein Verkehrsproblem gelöst wird. Urbaner Fahrradverkehr für eine grüne Zukunft  Es ist im Grunde relativ einfach, sich dem Problem des Stadtverkehrs zu stellen, indem man in den Ausbau von Fahrradstraßen investiert. Mikael Colville-Andersen, Experte für urbane Mobilität sagt dazu: …